Neues Redaktionsteam gesucht!

Liebe FOS- und BOSler,
jetzt haben Sie die Gelegenheit, an der Schule einen Redaktionsworkshop zu absolvieren, bereits nach kurzer Zeit Ihre Beiträge in einem Jugendmagazin zu veröffentlichen und in der Schülerzeitung spicken-rosenheim.de online. Im zweiten Halbjahr soll es dann eine gedruckte Ausgabe geben. Melden Sie sich einfach per E-Mail unter schuelerzeitung@fosbos-rosenheim.de oder an s.ruetz@fosbos-rosenheim.de. Das erste Treffen wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Sie erfahren:
Was ein Magazinjournalist macht, was der Unterschied zwischen dem Journalismus in der Tageszeitung und dem Magazin ist, wie eine Zeitung entsteht, wer daran beteiligt ist.
Es wird eine Redaktionskonferenz abgehalten:
Bei der Konferenz besprechen wir gemeinsam, welche Themen in der Ausgabe des m80Magazins stehen sollen, wie wir bei welchem Thema an die Recherche heran gehen.
Jetzt können Sie Ihre Texte verfassen:
Sie sortieren die gesammelten Informationen und schreiben Ihre Texte. Beim Schreiben sind wir dabei. Also sind Sie in ständigem Kontakt mit dem Redaktionsteam, könnt Fragen stellen und erhält auch direkt antworten.
Abschlusskonferenz:
Zum Ende des Workshops haben Sie noch einmal die Möglichkeit, die Woche Revue passieren zu lassen. Jeder erhält noch einmal ein Feedback und darf auch selbst eines geben.
Der Lohn für die Arbeit:
In der Märzausgabe des m80-Magazins mit 24.000 Auflage werden Sie mit Bild und Namen abgebildet und Sie finden Ihre Texte im Heft wieder.
Schülerzeitung spicker-rosenheim.de
Sie gestalten eigenverantwortlich die Schülerzeitung der Schule.
Termine:
Werden so flexibel wie möglich auf Ihren Stundenplan abgestimmt.
Interesse?
Dann schreibt ein kurzes E-Mail an schuelerzeitung@fosbos-rosenheim.de oder an s.ruetz@fosbos-rosenheim.de
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen.
Mit schönen Grüßen
Sabine Ruetz
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Das Kaltenberger Ritterturnier 2018

Seit nunmehr als 39 Jahren findet jährlich in Kaltenberg (Landkreis Landsberg am Lech) im Sommer das Kaltenberger Ritterturnier statt und zieht damit Besucher aus aller Welt an. Wobei selbst die Darsteller aus aller Welt kommen. Dabei wird für jedes Jahr ein neues Ritterturnier inszeniert.
Schon beim Betreten des Geländes wird man sofort mit einem wunderbaren mittelalterlichen Flair konfrontiert. Die Häuser sind sehr authentisch dem Mittelalter nachempfunden und viele Personen, sowohl Gäste als auch selbstverständlich die Mitwirkenden, tragen mittelalterliches Gewand. Desweiteren es überall eine Vielzahl an unterschiedlichen Verkaufsständen, an welchen Schmuck, Kleider, Holzspielzeug und viele weitere ritterliche Accessoires. Ab 12 Uhr wurde dann an den 5 verschiedenen Bühnen Gaukeleien und Schauspiele vorgetragen, welche generell sehr zu empfehlen sind.

Gegen 14 Uhr begann dann auch schon der Umzug, an dem die einzelnen Stämme teilnehmen und zeigen was sie können. Dieser Umzug geht über das ganze Gelände und ist immer ein Spektakel, welches ist nur weiter Empfehlen kann.

Nach dem Umzug begann dann auch schon relativ bald das Ritterturnier, welches den Machern wirklich sehr gelungen ist. Kurz vor Beginn des Turnieres um 16 Uhr kam dann noch Luitpold Prinz von Bayern und bedankte sich schon im Vorfeld bei allen Partnern und wünschte dem Publikum viel Spaß bei der Show.

Die Show selber handelte von dem Hector der in einem Turnier gegen anderer Ritter antrat, dabei sich den anderen gegenüber aber Rücksichtslos verhält. Nach dem Ende des Turnieres, in dem er als Sieger hervorgeht, erscheint noch ein weiterer geheimnisvoller Ritter, der seine Identität nicht verrät. Als er sich dem neuen Gegner stellt stößt Hector den Ritter noch rücklings um. Im Anschluss daran offenbart der Gegner seine Identität und entpuppt sich als Vater von Hector. Da er dieses Verhalten nicht toleriere Entzug er Ihm seine Rüstung, sein Schwert und seinen guten Namen. Hector verschwindet darauf hin. Er flieht in einen Wald und schafft es dort mithilfe der Waldbewohner und einem Königsmacher mit seinen Gefolgsleuten auf den Rechten Pfad zurück zu finden. Als dein seine Schwester ankommt und sie ihn überredet zurückzureiten, tut er das auch. Er kehrt zurück und hindert einen König daran seine Schwester für ein größeres Reich zu heiraten.

Im Großen und Ganzen, war das Ritterturnier eine großartige Erfahrung und ich kann es jedem nur empfehlen sich das mal anzuschauen. Ganz besonders rate ich jedem dazu, der ein Interesse für das Mittelalter hat, da er es dort hautnah erleben kann.

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Der Spicker on air

Ein Bericht von Semiha und Sabrina

In diesem Schuljahr durfte die Redaktion des Spickers eine eigene Radiosendung erarbeiten und live moderieren. Einige von uns haben sich also an die Arbeit gemacht, da dies natürlich eine tolle Gelegenheit war, um einmal hinter die Kulissen des Radios zu blicken. Wir haben uns mit Julia Witte von Radio Regenbogen Rosenheim getroffen, um über ein Thema zu sprechen und erste allgemeine Infos zur redaktionellen Arbeit beim Rundfunk zu erhalten. Am Ende unseres Treffens stand unser Thema fest: „Glück – Wie definiert man es?“ Jeder bekam seine Aufgabe zum Projekt zugeteilt.

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Wir machten eine Umfrage auf der Straße, interviewten Lehrer und Schüler und suchten nach interessanten Fakten zum Thema. Auf dem Weg zu unserer Live-Sendung nahmen wir auch einige Beträge vorab auf, haben einiges geschnitten und suchten eine Auswahl an Songs aus.

©RadioRegenbogenRosenheim
©RadioRegenbogenRosenheim

Zuletzt stand ein kurzfristiges Krisenmanagement bei uns an, als unsere zwei Live-Moderatoren einen Tag vor der Sendung ausfielen und drei von uns spontan einspringen mussten und in wenigen Stunden einen guten Ablauf erarbeitet haben. Diese kleine Herausforderung hat uns jedoch noch mehr motiviert, eine gute Live-Sendung dazubringen.

Nachhören könnt Ihr unseren Beitrag hier oder unter danach folgendem Link:

http://galaxy-rainbow.de/news/definiere-glck-fr-dich,2477

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Für uns alle war es eine schöne Zeit und eine super Erfahrung – auch für die berufliche Zukunft. Wer weiß, vielleicht hört man sich ja mal im Radio? 😉

Die Glücksformel
= P + (5xE) + (3xH)

PS.: Ja, man kann Glück berechnen

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Visionen in der Krebsforschung

Wie der Wissenschaftler Markus Schick mit seinen Forschungen neue Wege aufzeigt 

Krebs ist seit langem als „Geißel der Menschheit“ bekannt. Derzeit leben in Deutschland etwa 4 Millionen Menschen, die entweder an Krebs erkrankt waren, oder im Moment erkrank sind. Diese erschreckende Zahl zeigt, wie dringend es Innovationen im Bereich der Behandlung von Krebserkrankungen braucht. Tatsächlich gibt es viele neue Ansätze in Diagnose und Therapie, die großes Potenzial bergen. Zwei dieser Ansätze wurden nebenvielen weiteren Informationen zum Thema von dem Wissenschaftler Markus Schick am 26.04.2018 den Schülern der FOS/BOS Rosenheim vorgestellt. 

Nach einem Grundstudium in Biologie und Chemie auf Lehramt beginnt Markus Schick im Rahmen seiner Zulassungsarbeit mit ersten Forschungen. Diese drehen sich um die Archaeenart pyrococcus furiosus, die zu den Prokarytoten gehört und sich durch hohe Hitzebeständigkeit und Wachstum in sauerstofffreier Umgebung auszeichnet. Danach folgt ein Praxissemester bei dem Pharmaunternehmen Roche Diagnostics, gefolgt von einem Semester Forschung an der University of Michigan. Dieses dreht sich um das Protein Get3, das vor Alzheimer schützen könnte. Im Moment forscht Markus Schick im Rahmen seiner Promotion an verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten von Krebs. 

Im Vortrag referiert er zunächst über die Entstehung von Krebs. 

Wachstum und die Instandhaltung unseres Körpers funktioniert vor allem durch Zellteilung. Dabei wird zunächst die DNA im Zellkern verdoppelt und dieser dann wieder geteilt, wonach sich auch der Rest der Zelle teilt und die Organellen wiederhergestellt werden. Bei diesem Vorgang können jedoch auch Fehler passieren: durch Defekte in der DNA kann es zu Fehlern in Genen kommen, die zur Folge haben können, dass ganze Gene verschwinden oder nicht mehr funktionsfähig sind. Das kann dazu führen, dass sich die Zellen verändern und beispielsweise ungebremst wachsen. Bösartig entartete Zellen (Krebszellen) werden in der Medizin als maligne Zellen bezeichnet, die sich wesentlich von gesunden Zellen unterscheiden. Zu den Haupteigenschaften von malignen Zellen gehört der Verlust der gewebetypischen Zellfunktion und invasives, infiltrierendes und destruierendes Wachstum. Normalerweise verfügt die Zelle über einen Mechanismus zur „kontrollierten Selbstzerstörung“, auch Apoptose genannt. Kommt es nicht zur Apoptose und die defekte Zelle teilt sich weiter, kommt es zur Tumorentstehung. 

Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten zur Behandlung. 

Die Behandlung von Krebs ist bekanntermaßen kompliziert und problembehaftet. Das liegt daran, dass sich zum einen überall im Körper Metastasen bilden können und diese zudem 

verschiedene Tumorarten beinhalten können, zum anderen es jedoch auch passieren kann, dass eine Behandlung genau die gesunden Zellen trifft und die malignen Zellen resistent gegen die Behandlung werden. Wegen dieser und weiterer Probleme befindet sich die Behandlung von Krebs derzeit im Wandel. Während man am Anfang der Krebsbehandlung noch ein breites Spektrum an Patienten behandelte, ist die Behandlung heutzutage spezifisch, also auf kleinere Patientengruppen zugeschnitten. Aufgrund der Komplexität der Erkrankung wird jedoch gerade auf eine individuell an den Patienten angepasste Behandlung angestrebt. Diesem Ziel folgt auch Markus Schick: er stellt in seinem Vortrag zwei Verfahren zur individuellen Behandlung vor. 

Beim ersten Verfahren werden Proben von jedem Tumor und allen Metastasen in ein Labor übermittelt. Dort werden die Zellen zunächst kultiviert (vermehrt). Dann werden an jeder Probe alle ca. 300 Medikamente getestet und beobachtet, welches am besten wirkt. Aufgrund dieser Informationslage kann der Patient dann genau mit dem Medikament behandelt werden, das die höchsten Erfolgschancen verspricht. Dieses Vorgehen dauert etwa drei Wochen, was im Vergleich zur Dauer der Erkrankung äußerst schnell ist. 

Ein anderes Verfahren kann vor allem bei Blutkrebs angewendet werden. Bei einer Leukämie führt eine Störung des Knochenmarks zu einer massiven Überproduktion von weißen Blutkörperchen, die allerdings nicht funktionsfähig sind und die gesunden Bestandteile des Blutes verdrängen. Helfen kann hier eine Stammzellspende, bei der Stammzellen vom Spender in die erkrankte Person implantiert werden, nachdem die ursprünglichen Stammzellen des Patienten vernichtet wurden. Hier besteht allerdings das Risiko, dass die empfangenen Stammzellen vom Körper des Patienten abgestoßen werden, was sogar tödlich sein kann. Dieses Risiko kann nun umgangen werden, indem der Patient mit seinen eigenen Stammzellen therapiert wird. Dies funktioniert, indem dem Patienten Blut abgenommen wird. Danach werden die entarteten Zellen durch die Genschere CRISPR/CAS9 repariert und kultiviert. Die so gewonnenen gesunden Zellen werden dann in den Körper reimplantiert und können nicht abgestoßen werden, da es ja körpereigene Zellen sind. Auch dieser Vorgang dauert etwa drei Wochen. 

Trotz dieser enormen Fortschritte in der Forschung bleibt noch viel zu tun. Vor allem Bauchspeicheldrüsenkrebs ist immer noch hochriskant und verdeutlicht die absolute Notwendigkeit von Krebsforschung. Doch dank engagierten und renommierten Wissenschaftlern wie Markus Schick können wir dieser „Geißel der Menschheit“ ein Stückchen entkommen. 

Mirjam Brunner, 13cS 

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Viva Las Vegas!


Von Sabrina Gärtner

 

Rosenheim – Am 15.02.2018 wurde im vollbesetzten Saal des KUKO das Musical ELVIS aufgeführt und der Spicker durfte in der ersten Reihe mit dabei sein.

Foto: Andreas Friese
Foto: Andreas Fries

Gleich zu Beginn betritt die gesamte Band die Bühne und nach vorne schreitet – man könnte meinen – der echte Elvis Presley.

Sogleich wird ein Song zum Einstieg gespielt, der die hohe Qualität der gesamten Show ankündigt. Dass man es hier mit dem besten Double von Elvis (gespielt von Grahame Patrick) zu tun hat, merkt man nicht nur an der passenden Frisur, Kleidung oder den sehr ähnlichen Gesichtszügen, sondern auch schon nach den ersten gesungen Tönen und Bewegungen, die originalgetreu dargeboten werden.

Danach wird erzählt, wie Elvis zu seinem ersten Plattenvertrag gekommen ist, wobei er, ein LKW-Fahrer, nur durch Zufall entdeckt wurde, als er für seine Mutter ein Lied aufgenommen hatte. Im Folgenden wird der musikalische Werdegang des „King of Rock’n’Roll“ nachempfunden, mit einem tollen Daniel Neumann als Colonel Parker, der die weitere Karriere Presleys gemanagt hat und hier durch das Leben des ‚King‘ führt.

Ein weiteres Highlight der Show ist das Stamps Quartett. Es ist das älteste professionelle Gospel Quartett Amerikas und ein Gründungsmitglied, nämlich Ed Enoch, ist heute noch als Original in der neu besetzten Gruppe dabei. Von 1971 bis 1977 begleiteten die damaligen Sänger Elvis auf seinen Tourneen, da jener ein großer Fan des Gospels war. Auch hier im Musical werden einige Gospel-Songs vorgetragen, was eine einmalige Stimmung aufbaut, und das nicht nur durch die Duette von ‚Elvis‘ und Ed Enoch.

Des Weiteren ist die wirklich begabte Eva Maria Bender zu erwähnen, die neben den Background Vocals auch in einem Duett mit dem ‚King‘ glänzt.

Und nicht zu vergessen: Die Band. Eine Wahnsinns Truppe steht dort auf der Bühne und spielt mitreißende Musik, als Begleitung und auch solo.

Fazit: Tolle Darsteller, tolle Musiker, tolle Tänzer und tolle Show. Ein Muss für alle Elvis-Fans und die, die es noch werden wollen!

Vielen Dank an das COFO Concertbüro für die tolle Gelegenheit.

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