FOS/BOS on Tour: Schattdecor Betriebsbesichtigung

160421_Schattdecor_BOS_BetriebsbesichtigungAm 21.04.2016 besuchten wir, die 13uW der BOS und die 13aW der FOS gemeinsam mit unseren Lehrern der Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen (BWR) Monika Kirchner und Martin Bensch in Thansau den Betrieb Schattdecor. Zu Beginn wurde uns ein Film gezeigt, in dem die Unternehmensentstehung und Unternehmenskultur bei Schattdecor, sowie die Größe des Betriebes erläutert wurde. Anschließend beantworteten uns die Herren Korbinian Heiß, Leitung Personal International, und Markus Ramsl, Personalentwicklung  und Studentenbetreuung, unsere Fragen zum Unternehmen wie auch zu unserem Themenschwerpunkt „Management“. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, durften wir einen Blick in die Produktion werfen. Uns wurden die Muster, also Holzbretter verschiedener Baumsorten, gezeigt, die als Vorlage für die Decore dienen. Im Anschluss durften wir uns anschauen wie die Probedecore gedruckt werden. Anschließend gingen wir zu den großen Maschinen, an denen die Aufträge gefertigt werden. Dort erklärte uns Herr Ramsl näheres über den Produktionsablauf und erläuterte einige wichtige Details zur Produktions- und Kostentheorie am Beispiel der Druckmaschinen, welche für den BWR-Unterricht sehr anschaulich und hilfreich sind. Auch das Lager für die Zylinder der verschiedenen Decore schauten wir uns an, sowie den Raum, wo die verschiedenen Decore zur Ansicht für Kunden gelagert werden. Hinterher gingen wir zum Showroom, wo man sehen konnte wo und wie die Decore verwendet werden. Um den interessanten Tag abzurunden und festzuhalten, wurde noch ein Abschlussfoto gemacht.

Gastbeitrag und Foto von Maria Schweiger und Katharina Staudacher 13uW

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FOS/BOS Party – Teachers going wild

Bericht von Christin Mayer

Am 19. Februar dieses Jahres haben unsere lieben Lehrer den Loft Club in Rosenheim ordentlich zum Schwitzen gebracht. Begleitet von Dj MaXtreme zeigten Frau Sedelmaier, Frau Braun, Herr Doll, Frau Lorenz, Herr Pfingstl und Herr Brückl den motivierten Schülern auch außerhalb der Schule, wie der Hase läuft. Bei günstigen Drinks und ausgelassener Stimmung feierten neben den Schülern auch Kollegen der Djs ab und hatten dabei offensichtlich einen Riesenspaß. Schon um 22 Uhr war die Bude voll. Es war nicht einfach, sich durch das Partyvolk zu kämpfen, da unter den Feiernden schon Einige des Öfteren die Bar aufgesucht hatten.

Sehr amüsant fande ich den „Sitdown“ am Anfang der Party. Dj MaXtreme rief den Anwesenden zu, sich auf den Boden zu setzen, dort auf den Drop zu warten und anschließend wieder wild zu feiern. Entgegen meiner Erwartung funktionierte es sehr gut. Insgesamt war es eine gelungene Party mit einem runden Konzept. Auch wenn mein persönlicher Musikgeschmack nicht getroffen wurde, hatte ich trotzdem meinen Spaß. Wir bedanken uns bei den Lehrern, dass sie Ihre wertvolle Freizeit geopfert haben, um uns 11. und 12. Klässlern eine andere, unterhaltsame Seite von ihnen zu präsentieren. Ebenso freuen wir uns auf die vielen weiteren FOSBOS Partys.

Fotos: Loft Rosenheim

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Was man mit Sprache nicht alles machen kann…

Bericht von Anna Rothmayer

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Lars Ruppel, einer der bekanntesten Poetry-Slamer im deutschsprachigen Raum, besuchte am 4. Februar 2016 unsere Schule. In seinem Workshop wurde gedichtet und geslamt und neben Schüler/innen schauten sich auch die Lehrer/innen einiges von Ruppel ab.

Vormittags ging es gemeinsam mit Ruppel und ein paar Schülern der elften und zwölften Klassen in das Altenheim des Bayrischen Roten Kreuz in Rosenheim. Dort arbeiteten sie gemeinsam zwei Stunden lang mit Demenzerkrankten. Lars Ruppel engagiert sich seit 2009 mit seinem Projekt „Weckworte“ für Demenzkranke und hilft ihnen dabei alte klassische Gedichte wieder ins Gedächtnis zu rufen und mit neueren lyrischen Werken gemeinsam das Denken spielierisch zu trainieren.

Die Gruppe von Schüler/innen bereitete sich vor dem Aufeinandertreffen mit den acht Demenzerkrankten gemeinsam vor, um besser mit diesen interagieren zu können. Für eine Dreiviertelstunde probten sie dann gemeinsam mit den Patienten klassische Gedichte und sagten diese daraufhin auf.

Nach dem Vormittag im Altenheim begann am Nachmittag dann der Workshop für einige Klassen zum Thema Ausdruck und Kreativität.

Mit Papier und Stift bewaffnet, traten die Schüler in kleinen Wettbewerben zu verschiedenen Themen an. „Wie drücke ich mich möglichst kompliziert aus?“ oder „Wie kann ich möglichst schnell verschiedene Wörter erfinden?“ waren zwei dieser Aufgaben, die die Teilnehmer meistern durften.

Aber nicht nur Schüler folgten gespannt dem Nachmittagsprogramm Ruppels, sondern auch Lehrer, darunter auch unser Schulleiter Herr Dr. Hunger.

„Die anderen Teilnehmer waren mindestens so gut, wenn nicht sogar besser“, sagte der Oberstudiendirektor zu seinen Übungstexten, welche er ebenfalls während dem dreistündigen Workshop erarbeitet hatte. Herr Hunger war äußerst angetan von Lars Ruppel und kam ebenfalls zur Erkenntnis, dass das ‚Wie‘ eines Vortrags genauso wichtig ist, wie das ‚Was‘.

Zu der Frage, ob es den Leuten gefallen hat, sagte Ruppel scherzhaft: „Das sehen wir dann, wie viele Leute mich auf Facebook liken.“

Den Workshop jedes Jahr an der FOS/BOS Rosenheim anbieten zu können, erscheint als ziemlich unmöglich, da Lars Ruppels Programm sehr beliebt ist und er in ganz Deutschland von einer Schule zur Nächsten unterwegs ist, wo er jedes Mal anscheinend sehnsüchtig erwartet wird.

Im Workshop von Lars Ruppel ging es vor allem um eins: Er wollte zeigen, dass Sprache eine tolle Verbindung zu Gefühlen und Gedanken darstellt und es faszinierend sein kann, mit Sprache zu spielen und zu experimentieren. Und der hauptberufliche Slamer scheint Erfolg gehabt zu haben, was man sehr gut an zwei Gedichten, die während des Workshops entstanden sind, erkennen kann.

Errätst du was gemeint ist? Die Auflösung findet ihr am Ende.

 

Oh du gefährlich-lieblicher,

mit Hoffnung durchdrungener,

kletternder Schutz jeder Mauer.

(Laura Pradl, 13 bS)

 

Oh du wundervoller Lebensspender, 

zu lauter Stunde oft bemüht,

doch nie wirklich in Ruh,

das düstere schwarze Loch kennst du gut,

doch verlierst nie den Mut,

trotz stetiger Verschleierung.

Immer voll im hellen Glanz

erscheinst als Erhellung in der dunklen Tiefe nach langen Stunden. 

Rettest einen vor dem Grauen der Natur, 

doch kümmert man sich nicht um dich, 

hilft nichts, außer ein Pferd

eventuell auch ein Schwein, 

doch der Lichtblick im Finstern 

ist und bleibt stets Mama.

(Anna-Lena Mayer, 13 bS)

 

Was man mit Sprache nicht alles machen kann…

Auflösung:

  1. Efeu
  2. Kühlschrank
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Lars Ruppel in Aktion

Von Anna Rothmayer

Damit ihr euch unter Poetry-Slam etwas vorstellen könnt und Lars Ruppel auch mal in Aktion seht, habe ich euch ein paar Videos herausgesucht und wünsche euch ganz viel Spaß beim Ansehen.

Was ist Poetry-Slam? Lars Ruppel erklärt’s.

Alter Schwede – das bekannteste Stück Ruppels!

Nummer 3 – Holger die Waldfee.

Oje, oje – Ach du grüne Neune. 

Welches Video findet ihr am besten? Kommentiert hier unter dem Beitrag dazu.

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