Vorankündigung: Musicals in Rosenheim im Frühjahr 2018

Aktuell hat das KuKo Rosenheim wieder tolle Veranstaltungen für das kommende Frühjahr im Angebot und dazu gehören diese zwei Musicals, bei denen wir, dank der freundlichen Unterstützung des COFO Concertbüros, wieder persönlich dabei sein dürfen:

Europas erfolgreichste Musical-Biographie kommt zurück nach Rosenheim
Mit echten Zeitzeugen, über zwei Stunden Live-Musik und erweiterter Besetzung

Im Januar 2015 ging „ELVIS – Das Musical“ erstmals auf Tournee, um den „King of Rock’n’Roll“ ein musikalisches Denkmal zu setzen. Seither haben über 300.000 Zuschauer die Show bejubelt und mit diesem Erfolg auch die neue Form der Musical-Biographie im gesamten deutschsprachigen Raum etabliert. Das zweieinhalbstündige Live-Spektakel präsentiert die gesamte musikalische Vielfalt von Elvis Presley – von Gospel über Blues bis hin zu hemmungslosem Rock’n’Roll – und lässt sein musikalisches Leben in ausgewählten Schlaglichtern eindrucksvoll Revue passieren. Die Show ist am Donnerstag, 15. Februar 2018, zu Gast im Ku’Ko Rosenheim!

Foto: AndreasFriese.de
Foto: AndreasFriese.de

Vor vierzig Jahren, am 16. August 1977, ist Elvis Presley in Memphis, Tennessee, gestorben. Er wurde nur 42 Jahre alt. Als Musik-Legende war er zu diesem Zeitpunkt aber schon längst unsterblich. Mit „ELVIS – Das Musical“ gehen die Zuschauer auf eine einzigartige Zeitreise und können das Idol einer ganzen Generation an verschiedenen Stationen seines Lebens noch einmal live erleben. Aufwändige Choreografien, Spielszenen sowie Originalfilmsequenzen führen durch die wichtigsten Stationen in Elvis‘ Leben. Höhepunkt der Show ist das legendäre Konzert aus dem Jahr 1973 auf Hawaii, das erste Konzert, das weltweit live im TV übertragen wurde.

Erstklassige Sängerinnen und Sänger, Schauspieler, Showgirls, die siebenköpfige „Las Vegas Showband“ gestalten ein unvergessliches Musik-Erlebnis. „ELVIS – Das Musical“ hat mit Grahame Patrick den weltweit „besten Elvis-Darsteller seit Elvis“ in seinen Reihen – und natürlich werden die großen Hits live interpretiert: von „Love Me Tender“ über „Jailhouse Rock“ bis „Suspicious Minds“, aber auch Gospel-Songs wie „Why me, Lord?“ und „How great thou art“, das Ed Enoch 1977 bei Elvis‘ Beerdigung gesungen hat. Seine Einzigartigkeit erhält „ELVIS – Das Musical“ neben den herausragenden Protagonisten auch durch die Einbindung von echten Zeitzeugen. Ed Enoch, Leiter des legendären „The Stamps Quartet“ stand von 1971
bis 1977 bei über 1.000 Konzerten mit Elvis auf der Bühne. Mit seinen „Stamps“ unterstützt er nun die Show im Wechsel mit den neuformierten „The Sweet Inspirations“. Zu den Original-Gründungsmitgliedern der Vokalgruppe zählte unter anderem Whitney Houstons Mutter. Für das Musical wird das 1969 von Elvis entdeckte Frauentrio zu neuem Leben erweckt von Sharlie Pryce, Valerie Scott und Della Miles. Miles arbeitete bereits mit Musikgrößen wie Stevie Wonder, Marla Glenn, Joshua Kadison und Whitney Houston zusammen und war mehrfach mit Marius Müller-Westernhagen auf Tournee, der auch ihr aktuelles Album „Simple Days“ produziert hat. Mit auf Tournee dabei ist auch Elvis‘ früherer Tour-Manager und Konzertfotograf Ed Bonja. Er unterstützte den Produzenten Bernhard Kurz („Stars in Concert“) und Veranstalter Oliver Forster (COFO) bereits bei der Entstehung des Musicals mit seinem Insider-Wissen und einigen seiner Elvis-Fotografien. 2018 wird er die Tournee persönlich begleiten. „ELVIS – Das Musical“ – ein Muss für alle Elvis Fans und die, die es werden wollen.

Termin: Do, 15.02.2018, 20 Uhr Rosenheim / KU‘KO

Vorverkauf: Rosenheim: KU’KO + ADAC Service Center + Kroiss Ticket Zentrum; Prien am Chiemsee: Tourismusbüro; Berchtesgaden: Ticket Scharf; Bad Endorf:
Tourist Info; Aschau: Tourist Info Aschau + Tourist Info Sachrang; Bad Feilnbach: Kur- und Gästeinformation; Bad Aibling: Kur- und Touristinformation; Bernau: Reise-Center SRW + Reisebüro Barnim + Theater- und Konzertkasse Bernau; Seeon: Kloster Seeon; Inzell: Innzeller Touristik; Wasserburg: Sparkasse + Gartner-Ticket Center; Dorfen: Kuligas Reisebüro; Traunstein: ADAC ServiceCenter + Chiemgau Wochenblatt + Zeitungskiosk Hörterer; Mühldorf: Wochenblatt + INN-SALZACH-TICKET

Hotline: 0 18 06 / 57 00 55 (0,20€/ Min., Mobilfunknetze max. 0,60€/Min.),

online: www.cofo.de
Informationen: www.elvis-musical.co

UND

Book and Lyrics by: Gerome Ragni and James Rado,
Music by: Galt MacDermot
Produced for Broadway by: Michael Butler
Original Production: Joseph Papp for the New York Shakespeare Festival Theatre

Let the sunshine in… HAIR – Das Musical
Das legendäre Hippie-Musical hat auch 50 Jahre nach seiner Uraufführung nichts von seiner Energie verloren – und geht auf Tour durch Deutschland und der Schweiz. „The American Tribal Love-Rock Musical“ – feierte 1966 als Off-Broadway-Inszenierung seine Uraufführung und gilt bis heute als Meilenstein des Musiktheaters. In HAIR sucht die Hippiebewegung der 68er ein neues Lebensgefühl: Eine Gesellschaft jenseits von Krieg, Rassentrennung und Autorität. Eine Ära im Zeichen von „Aquarius“. Make love, not war!

Im Musical „HAIR – The American Tribal Love-Rock Musical“ erleben die Zuschauer nicht nur eine brillante Show aus Tanz, Musik und farbenfrohen Kostümen, sondern nehmen gleichzeitig an einer unterhaltsamen und dramatischen Geschichtsstunde teil. Untermalt wird die Geschichte mit der seinerzeit für Musicals überwältigenden Anzahl von über 30 Song-Titeln. Die Texte von James Rado und Gerome Ragni sowie die Musik von Galt MacDermot haben die Popkultur ihrer Zeit entscheidend geprägt und die Songs von „Aquarius“ und „Hair“ bis „Hare Krishna“ und „Let the sunshine in“ sind bis heute legendär. Die Show ist am Montag, 26. Februar 2018 zu Gast im Ku’Ko Rosenheim!

©Frank Serr
©Frank Serr

Easy to be hard – Die Geschichte hinter dem Musical:
Ende der 1960er Jahre waren über eine halbe Million Soldaten in Vietnam stationiert. Als Antwort auf den Vietnam-Krieg und die herrschenden Verhältnissen entwickelte sich ein Protest aus Demonstrationen, Studentenunruhen und Aufmärschen. Diese Revolte fiel zusammen mit der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung gegen Apartheid, Rassismus und Gewalt. Lange Haare, Blumenschmuck und die freie Liebe stilisierten sich hierbei als Symbole des Widerstands. Auch in Deutschland entbrannte eine Studentenbewegung gegen die etablierten Verhältnisse. Das Musical HAIR reflektiert die Gefühle der jungen Leute zu dieser Zeit und zeigt auf, dass die Hippies und Blumenkinder alles andere waren als verschmuddelte Gammler und Faulenzer. Sondern junge, von den Revolten beeinflusste, Studenten, Schüler und Arbeiter.

Good morning starshine – Ein musikalischer Epos:
Das Musical HAIR gilt bis heute als Meilenstein des Musiktheaters. Die Vorlagen zu HAIR entstanden durch Gerome Ragni und James Rado, die sich als einfache Schauspieler kennenlernten. Durch die Provokationen des damaligen modernen Theaters und den Unruhen durch die Protestbewegung entstand ein Text aus einer Symbiose aus harten, vorwurfsvollen Zeilen und einer friedlichen, weichen Poesie. Diese Harmonie aus den eigentlich völlig unterschiedlichen Kontrasten schaffte es, die Spannung und die inhaltliche Bedeutung noch weiter hervorzuheben. Nach zahlreichen Off-Broadway Aufführungen (die erste 1966) arbeiteten die beiden Schöpfer von HAIR gemeinsam mit Galt MacDermot an einer musikalischen Inszenierung. Dem ehemaligen Kirchenmusiker und Organist gelang ein grandioser Einklang aus Rhythmus, Harmonie und Instrumentierung. Zu den ersten Aufführungen des Musicals kam Bertrand Castelli als Regisseur hinzu. Castelli war Anführer mehrerer Friedensmärsche und landete häufig im Gefängnis. Er schaffte es, HAIR die radikale, pazifistische Philosophie einzuhauchen und machte somit das Musical zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

Where do I go – HAIR auf der ganzen Welt:
1966 war die Uraufführung der Off-Broadway Inszenierung. Ab 1968 spielte HAIR fast durchgehend am Broadway und erlangte wenig später auch weltweiten Erfolg. 1979 wurde „Hair“ von Michael Weller verfilmt. Die musikalische Verfilmung hat sich bis heute Millionenfach verkauft.

Fazit:
In HAIR erleben Sie nicht nur eine brillante Show aus Tanz, Musik und farbenfrohen Kostümen, sondern nehmen gleichzeitig an einer unterhaltsamen und dramatischen Geschichtsstunde teil. Sie spüren am eigenen Leib die Angst und die zeitgleiche Hoffnung der Menschen auf eine bessere Zukunft. Tiefsinnige Lyrik, atemberaubende Lieder und Choreografien machen HAIR zu einem unvergesslichen Ereignis. Sie werden sich noch lange danach wieder deutlich jünger fühlen.

Charaktere:
• BERGER  • WOOF  • HUD  • CLAUDE  • JEANIE
• DIONNE  • CRISSY  • SHEILA
und die Mitglieder des Stammes… die auch in den folgenden Rollen spielen:
Hubert, Mutter, Vater, Margret Mead, Professoren, Das Electric Blues Quartett, Black Boys Trio, Abraham Lincoln, G. Washington, Buddadalairama, Buddhistische Mönche, katholische Nonnen, Afrikaner, Indianer: Crazy Horse, Sitting Bull, Tonto, Little Beaver, Soldaten und LIVE Band.

AUTOR Gerome Bernard Ragni:
(* 11. September 1942 in Pittsburgh, Pennsylvania oder in Kanada; † 10. Juli 1991) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Maler und gehörte zu den Gründern des Open Theatre. Bekannt wurde er vor allem im Zusammenhang mit dem Musical Hair. 1963 erhielt er für seine Rolle in War in der Inszenierung am Village South Theatre in New York den Barter Theatre Award for Outstanding Actor. 1964 trat er an der Seite von James Rado in Hang Down Your Head and Die auf. Auf einer Tournee mit Rado und dem Stück The Knack entstanden erste Ideen für ein Musical. Ragni und Rado mieteten in Chicago für die geplante Show das Harper Theatre, konnten ihre Ideen jedoch aus Zeitgründen nicht umsetzen. 1966 trug Ragni entscheidend zum Erfolg eines Stückes des Open Theatre, das aus dem Living Theatre hervorgegangen war, bei. Dies inspirierte ihn dazu, mit Rado den Gedanken eines Musicals wieder aufzunehmen und die Hippiebewegung zu thematisieren. Zahlreiche Songs zu Hair entstanden in dieser Zeit nach Milieustudien im East Village.

Der Produzent Nat Shapiro vermittelte den Kontakt zum Komponisten Galt McDermot. Ragni spielte in der Premiere von Hair am Public Theater den Berger. Dies sollte seine bekannteste Rolle bleiben. Der Erfolg des Musicals in den Folgejahren führte bei Ragni zu einer persönlichen Krise. Seine Ehe ging in die Brüche, er schloss sich einer Sekte an und löste durch eigenmächtige Änderungen am Konzept für Hair mehrere heftige Konflikte mit den übrigen Bühnenmitgliedern aus. 1977 kam es noch einmal zur Zusammenarbeit mit Rado in Jack Sound and His Dog Star Blowing His Final Trumpet on the Day of Doom, und 1990 war Ragni an dem umweltpolitisch ausgerichteten Musical Sun (YMCA) beteiligt. Noch vor der Vollendung des Werks starb Ragni an Krebs.

AUTOR James Rado: (eigentlich: James Radomski) (* 23. Januar 1932 in Venice Beach, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Autor und wurde besonders durch seine Miturheberschaft am Musical Hair bekannt. Rado arbeitete zunächst vor allem im Kindertheater. In den frühen 1960er Jahren zog er nach New York und spielte etliche Rollen am Broadway, unter anderem auch in dem Erfolgsmusical Hair.

KOMPONIST Galt MacDermot (* 18. Dezember 1928 in Montreal) ist ein kanadischer Komponist.
Als Kind erhielt er eine umfassende musikalische Ausbildung (Blockflöte, Violine, Klavier). Anfang der 1950er Jahre studierte er am College of Music in Cape Town, Südafrika, wo er vor allem rhythmisch dazulernte; er bezeichnet später diese Phase als eine seiner wichtigsten. Danach arbeitete er in seiner Heimatstadt zunächst als Organist und Kirchenmusiker, dann als Komponist von Rock- und Jazz-Songs, später als Barpianist in New York. Für sein Stück „African Waltz“ bekam er einen Grammy Award. Weiterhin komponierte er Filmmusik und mehrere Musicals, von denen Hair das bekannteste
wurde.
Songs in engl. Sprache, Dialoge in Deutsch!

Termin: Mo, 26.02.2018, 20 Uhr Rosenheim / KU‘KO

Vorverkauf: Rosenheim: KU’KO + ADAC Service Center + Kroiss Ticket Zentrum; Prien am Chiemsee: Tourismusbüro; Berchtesgaden: Ticket Scharf; Bad Endorf: Tourist Info; Aschau: Tourist Info Aschau + Tourist Info Sachrang; Bad Feilnbach: Kur- und Gästeinformation; Bad Aibling: Kur- und Touristinformation; Bernau: Reise-Center SRW + Reisebüro Barnim + Theater- und Konzertkasse Bernau; Seeon: Kloster Seeon; Inzell: Innzeller Touristik; Wasserburg: Sparkasse + Gartner-Ticket Center; Dorfen: Kuligas Reisebüro; Traunstein: ADAC ServiceCenter + Chiemgau Wochenblatt + Zeitungskiosk Hörterer; Mühldorf: Wochenblatt + INN-SALZACH-TICKET
Hotline: 0 18 06 / 57 00 55 (0,20€/ Min., Mobilfunknetze max. 0,60€/Min.),
online: www.cofo.de

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Vom Schweben und Fliegen

Screenshot 2017-11-29 19.31.58 (Quelle:http://www.duda.news/serie/unter-der-lupe-vom-loewenzahn-zur-pusteblume/) 

Wie die Aerodynamik der Pusteblume die Entwicklung von Flugrobotern vorantreiben kann

Wer kennt es nicht, man läuft im Spätsommer neben einer Wiese voller Pusteblumen, erinnert sich zurück an die sonnigen Tage der Kindheit, pflückt eine der Pusteblumen und pustet die Samen in den Wind. Was für viele eine beiläufige Freude ist, könnte für die Wissenschaft ein großer Fortschritt sein. Denn die Samen des Löwenzahns zeigen im Windkanal eine verblüffende Aerodynamik. Scheinbar ohne abzusinken kann der Samen dutzende Meter weit fliegen. Doch woran liegt das?

Forscher aus Edinburgh (Großbritannien) und Denver (USA) haben nun herausgefunden: Es liegt an der Porösität des Schirms, also Lücken zwischen den Schirmhärchen. Während des treibenden Flugs bilden sich nämlich ringförmige Luftwirbel aus. Diese rotierenden Wirbelschleppen können entstehen, weil die Luft nicht nur um den fedrigen Schirm herum, sondern auch durch diesen hindurch strömt. Um dieses Ergebnis zu erklären, wurden Experimente mit winzigsten künstlichen Fallschirmen durchgeführt. Diese zeigten, dass Fallschirme ohne Löcher schnell ins trudeln kamen, während die Löcher den Flug stabilisieren und die Bewegung zur Erde hin sogar bremsten. Dies belegt auch, dass sich die Aerodynamik der Pusteblume grundsätzlich von der des konventionellen Fallschirms unterscheidet.

„Das Flugvermögen der Löwenzahnsamen wird von einer Art „Nachbar-Effekt“ der einzelnen Härchen unterstützt“, sagt Cathal Cummins von der University of Edinburgh. Damit sind die Löcher gemeint, die sich stabilisierend auf den Flug des Samens auswirken. Diese Ergebnisse könnten die Entwicklung von kleinen Flugrobotern vorantreiben, die etwas bei der Untersuchung von Umweltzwecken oder auch für Erkundungszwecke eingesetzt werden könnten. Wie diese mit Sensoren bestückt und mit effizientem Flugverhalten konzipiert werden können, wird derzeit in vielen Labors weltweit erforscht.

Mirjam Brunner, 13cS

Quelle:https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Der_Flugtrick_der_Pusteblume1771015590475.html [Stand: 27.11.2017]

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Bunte Stecherei in der Inntalhalle

Am 21. und 22. Oktober 2017 fanden in der Rosenheimer Inntalhalle erneut die „8. Oberbairisch-Internationalen Tattoo und Körperkunst Tage“ statt. Es wurde wieder eine große Vielfalt zu diesem Thema angeboten, darunter rund 120 der Top-Tätowierer aus ganz Europa und Übersee.

Es wurde für jeden Besucher etwas geboten, von Ständen mit unzähligen verschiedenen Piercings bis hin zu Pflegeprodukten für Tattoos, Kleidungen und natürlich nicht zu vergessen, die viele Tattoostände. Viele der Besucher ließen sich die Chance nicht entgehen, sich ein Souvenir, von einem der großartigen Künstler, auf der Haut mit nach Hause zu nehmen. Es wurden auf der Bühne einige der auf der Veranstaltung erworbenen Kunstwerke präsentiert und die Künstler hatten so die Chance, einen Preis für das beispielsweise „beste bayrische Tattoo“ zu gewinnen. Die Tattoofans saßen für eines ihrer Stücke von 20 bis hin zu 6 Stunden unter der Nadel.

Julia Mitterfellner

Tattoostand Michael Burger Wolpertinger mit Bayernwappen Wolpertinger
Steinbock auf dem Gipfel mit Kreuz Maria Löwe mit Bayernwappen Leuchtturm mit Steuerrad

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Wanderausstellung zum Thema Sucht an der FOSBOS

Bild_Einfach menschlich

Sucht hat viele Gesichter. Die Wanderausstellung „Einfach menschlich“ ermöglicht ihren Besuchern einen tiefen Blick in die verschiedenen Ausdrucksformen und Zusammenhängesüchtigen Verhaltens.

Der Beruflichen Oberschule Rosenheim ist es gelungen, zusammen mit der AOK-Bezirksdirektion als exklusivem Partner dieser Ausstellung, deren Besuch vom 05.10. bis zum 27.10.2017 für ihre Schüler möglich zu machen. Die Eröffnung, zu der auch Fachpublikum erschien, fand am 5 Oktober an der FOS/BOS statt und war auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Weitere Termine für interessierte Bürger/innen gab es am 18.10 und am 26.10.

Schon der Name der Ausstellung macht deutlich, dass nicht Verbote und der erhobene Zeigefinger im Vordergrund stehen. Der Besucher soll vielmehr erleben, wie die verschiedenen Wege in süchtiges Verhalten aussehen können. Dabei wird grundsätzlich von einem weit gefassten Suchtbegriff ausgegangen, der süchtiges Verhalten nicht nur im Kontext von harten Drogen oder von Alltagsdrogen wie Alkohol problematisiert. Stattdessen haben auch Suchtproblematiken wie Spiel-, Computer-, Ess- oder Kaufsucht eine gleichrangige Bedeutung in dieser Ausstellung.

Zum Besuch der vielen Ausstellungsstationen gehören natürlich vielfältige Sachinformationen, vor allem aber auch die Möglichkeit, aktiv eigenes Verhalten zu hinterfragen. Eine begehbare Suchtspirale mit immer enger werdenden Wegen lässt erleben, wie beklemmend Sucht ist und wie schwer der Ausweg zu finden ist. Ehemalige Süchtige erzählen von ihrem Weg in den Teufelskreis, aber auch davon, wie man wieder herausfindet.

Einfach menschlich“ tourt seit über 18 Jahren erfolgreich durch Deutschland. Der Erfolg dieser Präventionsmaßnahme beruht nicht nur auf dem relativ einmaligen Präsentationskonzept, sondern vor allem auch darauf, dass die Besucher in der Ausstellung nicht alleine gelassen werden. Die Möglichkeiten zu individuellen Gesprächen und zu Gruppengesprächen sind fester Bestandteil des Konzeptes, welches der Regensburger Verein Suchtprävention und Genesung e.V. entwickelt hat. Der AOK-Landesverband Bayern übernahm als Krankenkasse exklusiv die Kosten für die Durchführung des Projektes an der Beruflichen Oberschule.

Zum menschlichen Leben kann immer auch ein süchtiges Verhalten gehören. Dieses Verhalten ist erklärbar, aber auch veränderbar. Die Ausstellung „Einfach menschlich“ machte genau dies auf beeindruckende Weise deutlich.

Gastautorin, Doris Weß

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Fack ju Göhte-Hauptdarsteller auf großer Kino-Tour

Von Sabrina Gärtner

Wohl jeder kennt den Film Fack ju Göhte aus dem Jahr 2013, welcher für seinen gut aussehenden Möchtegern-Lehrer Zeki Müller und seiner Chaoten-Klasse bekannt ist.

Am 26.10.2017 kam nun der dritte und letzte Teil in die Kinos und begeistert wieder Millionen von Besuchern, was natürlich wieder sofort Platz 1 der deutschen Kinocharts bedeutete. Um den Film zu promoten, veranstaltete man eine große Kino-Tour über den gesamten deutschsprachigen Raum und einer der Stationen war am 04.11.2017 der CityDome Rosenheim in Kooperation mit der Kinopolis. Hauptdarsteller Elyas M‘ Barek (Zeki Müller) und der Dehbuchautor und Regisseur Bora Dagtekin kamen extra mit dem Hubschrauber in die oberbayerische Voralpenstadt und trafen auf eine kreischende Menge an Fans, welche hauptsächlich aus Mädchen bestand. Vor Filmbeginn wurden fleißig Selfies gemacht und Autogrammkarten verteilt.

©EB
©EB

Auch in den ausgebuchten Kinosälen – man brauchte wegen der großen Nachfrage auch noch den zweitgrößten dazu – war der österreichische Schauspieler präsent und beantwortete dort mit Witz und Charme einige Fragen der Zuschauer. Zuletzt nahm man noch ein gemeinsames Saalfoto und -video auf. Hier kann man die Bilder von den beiden Sälen sehen: https://www.instagram.com/p/BbFo2VPgkMp/?hl=de

Zum Film (Spoiler):

Der dritte Teil besticht mit vielen lustigen als auch emotionalen Szenen und hat alles, was man zum Abschluss einer Filmreihe braucht, ohne, dass Fragen entstehen wie:“Was wäre, wenn…“, da zum Schluss geklärt wird, was aus den „schlimmsten Schülern“ der Goethe-Gesamtschule wird. Auch Zekis Entwicklung und weiterer Weg werden dargebracht. Das Entertainment ist ähnlich dem ersten Teil, was sehr positiv ist, da der zweite Teil leider etwas übertrieben dargestellt war und an den ersten Film qualitativ nicht heran kam.

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